Schulordnung

der Beruflichen Schule des Landkreises Vorpommern-Greifswald in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald

 

 

Diese Schulordnung basiert auf dem Schulgesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern vom 15. Dezember 2006 und den geltenden Rechtsvorschriften des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Sie gilt für Schüler, Lehrkräfte und Mitarbeiter sowie für Besucher und Gäste. Die verwendete Bezeichnung „Schüler“ schließt Personen beiderlei Geschlechts und ebenso Auszubildende ein.

 

Diese Schulordnung dient:

-       der Durchsetzung von Disziplin und Ordnung  als unverzichtbare Basis für Unterricht

-       als eine Voraussetzung für ein problembewusstes und solidarisches Handeln

-       dem Schutz von Leben und Gesundheit

-       der Sicherung und Unversehrtheit materieller Werte

-       als eine Grundlage zur allseitigen Weiterentwicklung der Schule

 

1.                  Verhalten während des Unterrichts, davor und danach sowie in den Pausen

 

Jeder Schüler ist an das Zeitregime der Schule gebunden. Er hat mit dem Stundenbeginn unterrichtsbereit zu sein sowie alle geforderten Unterrichtsmaterialien bereit zu halten.

Jeder Schüler hat sich eigenverantwortlich auf den Unterricht vorzubereiten, Aufzeichnungen zu führen und die Hausaufgaben vollständig zu erledigen.

Lehrkräfte haben gegenüber Schülern im Rahmen ihres Bildungs- und Erziehungsauftrages Weisungsrecht.

Zur Durchsetzung von Disziplin und Ordnung sind die weiteren Mitarbeiter der Schule befugt, ebenfalls Weisungen zu erteilen.

Jede Freistellung vom Unterricht aus persönlichen Gründen ist zum frühest möglichen Termin (bei Auszubildenden mit Kenntnisnahme des Ausbildungsbetriebes) beim Klassenleiter/Tutor zu beantragen. Alles Weitere regeln die verantwortlichen Lehrkräfte.

Ein vorzeitiges Verlassen des Unterrichts ohne Genehmigung der zuständigen Lehrkraft gilt grundsätzlich als unentschuldigtes Fehlen und ist entsprechend zu ahnden.

Das stundenweise Verlassen des Unterrichtes wird rückwirkend nicht entschuldigt.

Jeder Schüler hat bei Fernbleiben vom Unterricht umgehend die Schule mit Angabe der Gründe und voraussichtlicher Dauer zu benachrichtigen. Ärztliche Bescheinigungen bzw. deren Kopien sind innerhalb von drei Tagen nach Beginn des Fernbleibens dem Klassenlehrer/Tutor vorzulegen.

Der Klassenlehrer informiert den Ausbildungsbetrieb/die Ausbildungsstätte - bei minderjährigen Schülern die Erziehungsberechtigten - über Verstöße gegen die Anwesenheitspflicht von Schülern und gegen die Schulordnung und dokumentiert dieses.


 

Schüler haben sich rechtzeitig und umfassend über den Stunden- und Vertretungsplan zu informieren. Bei Nichterscheinen der Lehrkraft zum Unterricht hat der Klassensprecher - im Verhinderungsfall ein Stellvertreter - das Schulbüro zu informieren. Die Klasse wartet auf weitere Anweisungen vor bzw. im Klassenraum.

Die unterrichtende Lehrkraft entscheidet, ob eine Klasse in der Pause im Unterrichtsraum verbleiben kann und übernimmt die Verantwortung.

Fachräume, Labore und die Sporthallen dürfen nur mit Genehmigung der zuständigen Lehrkraft betreten und genutzt werden. Für den Aufenthalt und das Verhalten in Fachräumen, Laborräumen und den Sportstätten gelten besondere Festlegungen. Hierzu wird durch den jeweiligen Fachlehrer aktenkundig belehrt.

Alle Räume sind nach einer Nutzung im ordentlichen Zustand zu verlassen. Der täglich letzte Nutzer hat die Stühle hochzustellen, die Tafel zu säubern, alle Fenster zu schließen, die Abfälle in die entsprechenden Abfallbehälter zu werfen und ggf. die Sonnenschutzrollos hochzufahren. In speziellen Fachräumen sind die Fenster mit Vorhängen oder Lamellen gegen die Sicht von außen zu sichern. Einzelne Verantwortlichkeiten regelt die Lehrkraft bzw. der Klassenlehrer (Ordnungsdienst).

Bei Unterrichtsbeginn sind alle Stühle von den Tischen zu nehmen.

Der besonderen Beachtung und Kontrolle unterliegen folgende Regeln:

Handys, Player u.ä. dürfen während des Unterrichts grundsätzlich nicht benutzt werden und müssen in dieser Zeit ausgeschaltet sein. Zuwiderhandlungen können Ordnungs- bzw. Disziplinarmaßnahmen zur Folge haben.

Das Rauchen ist im Schulgebäude und auf dem Schulgelände untersagt. Zur Respektierung und Durchsetzung der gesetzlichen Regelungen sind alle Schüler, Lehrkräfte und Mitarbeiter verpflichtet, wobei Probleme kollektiv zu lösen sind.

Das Mitbringen und der Genuss von Alkohol und Drogen sind streng verboten und verpflichten die unterrichtenden Lehrkräfte zum Ausschluss des betreffenden Schülers vom Unterricht, zur Information des Ausbildungsbetriebes/  der Ausbildungsstätte und ggf. der Eltern, sowie zur Einleitung disziplinarischer Maßnahmen.

Das Mitbringen von Waffen oder waffenähnlichen Gegenständen, von Reizgas, Feuerwerks- und anderen Explosivkörpern ist streng verboten und disziplinarisch zu ahnden. Strafrechtliche Konsequenzen bleiben davon unberührt.

 

2.         Verhalten auf Parkplätzen, Abstellflächen, dem Schulhof und weiteren zum Schulgelände gehörenden Flächen

 

PKW und Krafträder können entsprechend der Parkordnung auf den Schulparkplätzen vorbehaltlich freier Plätze abgestellt werden. Es gilt die StVO. Alle Nutzer haben sich um eine konfliktfreie und regelgerechte Ordnung auf dem Parkplatz zu bemühen.

 

Gekennzeichnete Lehrkräfte- und Behindertenparkplätze dürfen nur zweckgebunden genutzt werden.

 

Fahrräder sind an den dafür vorgesehenen Plätzen abzustellen und zu sichern. Das Anlehnen von Fahrrädern an Hauswände, Zäune und Bäume ist nicht gestattet.

 

Auf dem gesamten Schulgelände erfolgt die Entsorgung von Abfällen in die dafür vorgesehenen Behälter. Bei entsprechenden Möglichkeiten ist auf Wertstofftrennung zu achten.

 

3.         Brand- und Katastrophenschutz   

 

Belehrungen zum Verhalten in besonderen Gefährdungsbereichen sind auf der Grundlage spezieller Ordnungen jeweils zum Schuljahresbeginn bzw. bei erstmaliger Nutzung in Verantwortung der Lehrkraft durchzuführen und zu dokumentieren. Die betreffenden Bereiche spezieller Ordnungen werden durch den Schulleiter festgelegt.

 

Das zweckentfremdete Verwenden oder das Beschädigen von Brand- und Katastrophenschutzmitteln ist verboten und führt grundsätzlich zu einer Disziplinarmaßnahme.

 

Im Katastrophen- / Evakuierungsfall trägt die jeweils tätige Lehrkraft die Verantwortung für die Klasse. Während der Pause ist diejenige Lehrkraft zuständig, die in der folgenden Stunde unterrichten würde.

Die Öffnung von Panikverschlüssen an Außentüren ist grundsätzlich nur im Katastrophenfall gestattet.

 

Weiteres regeln die Flucht- und Rettungspläne der Schule.

 

4.         Versicherungsschutz und Haftung

 

Der Unfall-Versicherungsschutz für Schüler erstreckt sich auf den direkten Schulweg, auf das Schulgelände in der Unterrichtszeit und den berechtigten Wartezeiten, sowie auf Unterrichts- und Schulveranstaltungen außerhalb der Schule und notwendige Hin- und Rückwege.

 

Jeder Unfall auf dem Schulgelände, auf dem Schulweg oder bei Schulveranstaltungen ist dem zuständigen Lehrer und im Schulbüro der Schule anzuzeigen. Versicherungsschutz besteht nur, wenn bei notwendigem Arztbesuch der Durchgangsarzt aufgesucht wird.

 

Der pflegliche Umgang mit Mobiliar, Unterrichtsmitteln und den Räumlichkeiten ist eine Grundpflicht aller Schüler. Wer Schuleigentum grob fahrlässig oder vorsätzlich beschädigt, wird zum Schadenersatz verpflichtet.

 

Die Schule haftet nicht für Wertgegenstände sowie anderes persönliches Eigentum. Für in Verwahrung gegebene Wertgegenstände während des Sportunterrichts  übernimmt die Schule die Haftung.

 

Ein Diebstahl ist sofort der unterrichtenden Lehrkraft und im Schulbüro zu melden.

 

Auf den Schulparkplätzen übernimmt die Schule keine Haftung für eventuelle Schäden jeglicher Art.

 

 

Die Schulordnung wird jedem Schüler zu Beginn der Ausbildung ausgehändigt.

Zu Beginn eines Schuljahres werden alle Schüler durch den Klassenleiter/Tutor aktenkundig belehrt.

 


2013-07-19 // pkm